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GastwissenschafterInnen

Prof. Dr. Yaakov Ariel

Die Forschungsinteressen von Prof. Ariel umfassen das moderne Judentum und die messianischen Bewegungen im amerikanischen Christentum sowie die Beziehung zwischen beiden religiösen Gemeinschaften. Er hat die Traditionen des evangelikalen messianischen Glaubens in Amerika und deren Auswirkungen auf das christliche Interesse am Judentum und dem Staat Israel erforscht. Gegenwärtig richtet sich sein Forschungsinteresse auf die jüdische Bewegung Return to Judaism.

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Prof. Dr. Daniel Boyarin

Prof. Dr. Daniel Boyarin wurde 1946 in Asbury Park, N.J. USA als amerikanischer und israelischer Staatsbürger geboren. Sein Studium begann er am Goddard College und erhielt dort seinen „Master of Hebrew Literature“ am Jüdisch-Theologischen Seminar. Er setzte sein Studium mit einem „Master of Semitic Languages” an der Columbia University fort, wo er seine Thesis “The Babylonian Aramaic Verb According to Codex Hamburg“ verfasste. 1975 wurde ihm vom Jüdisch-Theologischen Seminar für seine Dissertation über „A Critical Edition of the Babylonian Talmud, Tractate Nazir“ ein Doktortitel verliehen.

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Prof. J. H. (Yossi) und Dr. Julie Chajes

Prof. J. H. (Yossi) Chajes (Ph.D., Yale University 1999) ist Associate Professor am Department of Jewish History an der University of Haifa und Direktor des dortigen Center for the Study of Jewish Cultures.

Dr. Julie Chajes ist eine Religionswissenschaftlerin, die die historischen Wurzeln der gegenwärtigen New Age-Bewegung, alternative Formen der Religiosität und die Konstruktion der modernen Religion erforscht.

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Dr. Gisela Drossbach

Frau Drossbach ist apl. Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Augsburg. Sie studierte die Fächer Mittelalterliche und Neuere Geschichte sowie Kunstgeschichte, und wurde 1993 an der LMU München mit dem Thema »Das Haus als Norm – die ›Yconomica‹ des Konrad von Megenberg« promoviert. Nach Studienaufenthalten und Stipendien am DHI Rom und DHI Paris und bereits mehreren Lehrtätigkeiten an der KU Eichstätt (04/1994-03/19959), TU Dresden (09/1997-08/1999), LMU München (09/199-03/2003) wurde sie 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Stephan Kuttner Institute of Medieval Canon Law, München, mit einem Projekt über die Herausgabe der französischen Kirchenrechtssammlung »Collectio Francofurtana«.

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Prof. Dr. Dan McKanan

Der unitarische Universalist Dan McKanan lehrt seit 2008 als Ralph Waldo Emerson Unitarian Universalist Association Senior Lecturer an der Harvard Divinity School in Cambridge, Massachusetts. Vergangenes Jahr erschien unter dem Titel „Prophetic Encounters: Religion and the American Radical Tradition“ sein neuestes Buch über den, so die These, engen Zusammenhang zwischen Religion und ‚linken‘ sozialpolitischen Reformbewegungen in den USA.

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Prof. Dr. Menachem Fisch

Prof. Fisch hat zur Geschichte der britischen Wissenschaft und Mathematik des 19. Jahrhunderts publiziert. Sein Forschungsinteresse umfasst weiterhin eine Theologie und Philosophie der talmudischen Literatur. Gegenwärtig erforscht er den talmudischen Disput zu Religiosität und die Möglichkeit, eine pluralistische politische Philosophie innerhalb des halachischen Judentums zu formulieren.

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Prof. Anthony T. Grafton

Prof. Anthony T. Grafton ist ein renommierter amerikanischer Historiker und derzeit Henry Putnam University GraftonProfessor an der Princeton University sowie korrespondierendes Mitglied der British Academy. Bekanntheit hat Grafton durch seine Studien zur klassischen Tradition von der Renaissance bis zum 18. Jahrhundert und zur Geschichte der Geschichtsschreibung erlangt. Zu seinen zahlreichen Büchern zählt eine profunde Studie der Gelehrsamkeit des herausragendsten Philologen der Spätrenaissance, Joseph Justus Scaliger, und in jüngster Zeit Studien zu dem Astrologen Girolamo Cardano (1999) und zu Leo Battista Alberti (2000).

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Dr. George Y. Kohler

Dr. George Y. Kohler hat in der Masterclass am 7. Februar 2017 die Grundlinien seines derzeitig für ein EU-Projekt vorbereiteten Forschungsprojekts „Textgebundene Eigenart einer jüdischen Theologie“ vorgestellt. Anders als im christlichen Raum wird im Judentum bis heute die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Theologie oft und weitgehend bestritten.

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Prof. Robert C. Neville

Der 1939 geborene Prof. Neville ist Philosoph und systematischer Theologe. Am 08. März 2016 hielt er, Emeritus an der School of Theology der Boston University, einen Vortrag am Campus Westend zum Thema „On the Definition and Study of Religion: A Heuristic Approach”.

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Dr. Zachary Purvis

Sein Forschungsgebiet umfasst die europäische Religionsgeschichte der Moderne und Frühen Neuzeit, vor allem in Deutschland und der Schweiz. Momentan richtet sich sein Interesse auf die theologischen Enzyklopädien im späten 18. und 19. Jahrhundert (z.B. Schleiermacher: Kurze Darstellungen, 1811). Purvis erforscht, welche Rolle die Texte dieser Enzyklopädien im Kontext konkurrierender theologischer Projekte (z.B. Hegelianismus und Tübinger Schule) gespielt haben.

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Prof. Dr. Michael Rosenthal

Die Forschungsgebiete von Prof. Michael Rosenthal erstrecken sich auf die Geschichte der Philosophie in der Frühen Moderne, angewandte Ethik, politische Philosophie und moderne jüdische Philosophie sowie die zeitgenössische französische Philosophie. Momentan konzentriert sich seine Forschung auf die Philosophie von Baruch Spinoza. Das Thema seines Projektes lautet: „Spinoza’s Republic: Politics, Religion, and Toleration“.

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Prof. Dr. Philip Rossi SJ

Religionsphilosophie, philosophische Theologie und christliche Ethik sind die Forschungsgebiete von Prof. Philip J. Rossi, S.J. Insbesondere beschäftigte ihn der Einfluss des Werks von Immanuel Kant auf die Theologie. Momentan richtet sich seine Forschung auf Kants Anthropologie als Quelle für eine post-moderne Theologie der Gnade wie auch darauf, wie die Theologie den Menschenrechtsdiskurs und die Theorie vom gerechten Krieg in einer globalsierten post-modernen Kultur gewährleisten kann. Der von Philip Rossi (zusammen mit Prof. M. Rosenthal) geleitete workshop am 4. Juli 2014 stand unter dem Thema: “Politics and Faith: Lessons from Spinoza and Kant.”

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Prof. Dr. David Ruderman

Die Forschungsinteressen von Prof. David Ruderman erstrecken sich auf die Wechselwirkungen zwischen dem jüdischen Denken und den wissenschaftlichen Entdeckungen im Mittelalter, der Renaissance und der Frühen Neuzeit, insbesondere auf die jüdische Aufklärung in England. Der von ihm geleitete workshop zum Thema „Wissenschaft und Judentum“ am 10. Juni 2014 stand unter dem Thema:„Science, Medicine, and the Transformation of Jewish Culture in Early Modern Europe“.

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Prof. Dr. Ismar Schorsch

Seine Forschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der deutsch-jüdischen Geschichte und dem europäischen Judentum vor der Vernichtung durch den Nationalsozialismus. Er schrieb einen umfangreichen Kommentar zu den fünf Büchern Moses.

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Prof. Dr. Mohammad Mojtahed Shabestari

Der 1936 im Iran geborene schiitische Gelehrte Mohammad Mojtahed Shabestari gehört zu den einflussreichsten islamischen Philosophen und Theologen unserer Zeit. In den 1970er Jahren lebte Shabestari in Hamburg, setzte sich mit den Werken wichtiger deutscher Philosophen und Theologen auseinander.

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Dr. Charles Michael Shea

Das Forschungsgebiet von Dr. Charles Michael Shea erstreckt sich auf die Theologie der Moderne und des Mittelalters. Sein momentanes Projekt trägt den Titel: „Katholische Apologetik in einer revolutionären Epoche. Glaube, Vernunft und Autorität bei Giovanni Perrone S.J.“ Perrone war einer der einflussreichsten katholischen Intellektuellen des 19. Jahrhunderts. Als Jesuit und theologischer Berater der Päpste Gregor XVI. und Pius IX. wie auch als Lehrer von Leo XIII. erlangte er eine solch angesehene Position, dass er in fast jedem größeren kirchlichen Projekt seiner Epoche eine direkte oder indirekte Rolle spielte.

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Prof. Dr. Rudolf Stichel

Im Rahmen eines Studientages zur Vorbreitung der diesjährigen Summer School des Graduiertenkollegs in Istanbul hielt der klassische Archäologe Prof. Dr. Rudolf Stichel (TU Darmstadt) am Dienstag, 4. September 2012, einen öffentlichen Abendvortrag an der PTH Sankt-Georgen zum Thema „Justinian in ‚seiner‘ Hagia Sophia – zum kaiserlichen Auftritt in einem ‚wahrhaft göttlichen Palast‘“. Der Vortrag widmete sich der liturgischen Nutzung der Hagia Sophia durch den Kaiser und ging dabei besonders auf die Verbindungen zwischen Architektur, antiker Mathematik und byzantinischer Reichsidee ein. Multimediale Eindrücke zur Forschung von Prof. Stichel samt weiterführender Literatur finden Sie auf einer Informationsseite der Gerda-Henkel-Stiftung.

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Prof. Dr. Burhanettin Tatar

Dr. Burhanettin Tatar, Professor für Islamische Philosophie an der Theologischen Fakultät an der Theologischen Fakultät der Ondokuz Mayis-Universität in Samsun (Türkei), forscht schwerpunktmäßig über das klassische und moderne islamisch-westliche Denken

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Prof. Dr. Mark Lewis Taylor

Seine Forschungsinteressen richten sich auf die kulturelle Anthropologie, die politische Theorie und die politische bzw. Befreiungstheologie. Er hat zu religiösen und rassistischen Tendenzen in der amerikanischen Kultur nach dem 11. September publiziert. Weitere Forschungsthemen bilden das Werk Paul Tillichs und die Spiritualität des politischen Kampfes. Er ist ein Aktivist der Anti-Kriegs-Bewegung “No More Prisons!”

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Prof. Dr. Giovanni Vian

Vom 11. bis 25. August 2012 war Prof. Dr. Giovanni Vian, Professor für die Geschichte des Christentums an der Universität in Venedig, Gastprofessor unseres Graduiertenkollegs. Als Spezialist für die so genannte „Modernismuskrise“ in der katholischen Kirche Anfang des 20. Jahrhunderts tauschte sich Vian in mehreren Treffen mit unserem Stipendiaten Alessandro Aprile aus, der sich mit den philosophischen Hintergründen der „Modernismuskrise“ beschäftigt. Mit dem Kirchenhistoriker und Sprecher des GRK, Prof. Dr. Claus Arnold, bereitete Vian ein neues internationales DFG-Projekt zur Enzyklika „Pascendi“ vor. Näheres hierzu finden Sie in einem Bericht über Vians Aufenthalt im Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg.

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Dr. Elena Volkova

Der Pussy Riot Fall ist bereits in die Geschichte Russlands und Europas eingegangen. In einem Punk-Gebet – „Mutter Gottes, Jungfrau, verjage Putin!“ – protestierten die Aktivistinnen von Pussy Riot am 21. Februar 2012 in der Solea der Moskauer Erlöser-Kathedrale gegen die enge Allianz von Kirche und Staat in Russland. Die Moskauer Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Dr. Elena Volkova beschäftigt sich seit 2012 mit dem Fall „Pussy Riot“ und hält am 24. April 2014 einen Vortrag zum Thema.

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Zu Gast im GRK 1728

Prof. Dr. Michael Rosenthal

Sonntag, 01.10.2017 bis
Mittwoch, 15.11.2017