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KONTAKT

 

Sprecher des GRK:
Prof. Dr. Markus Wriedt

Prof. Dr. Thomas M. Schmidt


Koordinatorinnen:

Corinna Sonntag

Dr. Carmen Nols


Anschrift:

Goethe-Universität Frankfurt

GRK Theologie als Wissenschaft
IG-Farben-Haus (FB 06)

Hauspostfach 47

Norbert-Wollheim-Platz 1

60629 Frankfurt am Main

 

Hier finden Sie uns:
Campus Westend
IG-Farben-Haus, Hauptgebäude
Souterrain, Raum 0.153 
C. Nols: 069 798 33343

C. Sonntag: 069 798 33366

Facebook-Seite des GRK






Betreuungskonzept

(Klicken Sie auf die grau unterlegten Bereiche, um weitere Informationen zu erhalten.)

 

Zuteilung der BetreuerInnen

Um der interkonfessionellen, interreligiösen und interdisziplinären Anlage des GRK gerecht zu werden, ist eine intensive regelmäßige Begleitung der StipendiatInnen von jeweils mindestens zwei, im Idealfall sogar von drei BetreuerInnen der in den verschiedenen Fachdisziplinen und Hochschulen angesiedelten religiösen Traditionen vorgesehen. Aufgrund der institutionellen Verbindung der Fachbereiche Evangelische Theologie, Katholische Theologie, Philosophie und Geschichtswissenschaften sowie Sprach- und Kulturwissenschaften in der gemeinsamen philosophischen Promotionskommission der Goethe-Universität sowie aufgrund der vertraglich geregelten Kooperation zwischen dem Fachbereich Katholische Theologie und der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen sind bereits jetzt verschiedene Konstellationen einer gemeinsamen disziplinär-religiös bzw. disziplinär-konfessionell gemischten und hochschulübergreifenden Promotion an allen vier beteiligten Hochschulen möglich (Abschluss Dr. phil. bzw. Dr. theol.). Die BetreuerInnen werden im Zuge des Auswahlverfahrens so zugeteilt, dass die interdisziplinären, interkulturellen und interreligiösen Aspekte der jeweiligen Promotionsthemen ausreichend Unterstützung erfahren. Phasenweise können die StipendiatInnen auch auf die Unterstützung der ins GRK eingebundenen Post-Docs und der anwesenden GastwissenschaftlerInnen zurückgreifen.

Gestaltung des Betreuungsverhältnisses

Das Betreuungsverhältnis als Kernelement der strukturierten Promotionsausbildung des GRK baut auf die vom Netzwerk „Qualitätszirkel Promotion“ ausgearbeitete und 2010 erschienene Handlungsempfehlung „Gemeinsam die Promotion gestalten“ auf. Diese Handlungsempfehlung unterstützt eine effektive Gestaltung des Betreuungsprozesses, indem sie sowohl die BetreuerInnen als auch die StipendiatInnen in allen Stadien der Promotionsbiographie mit erprobten Anregungen und Hinweisen begleitet, die aus der Praxis der 13 am Qualitätszirkel beteiligten Graduiertenschulen, Qualitätssicherungs- und Nachwuchsförderungsinstitutionen erwachsen sind.

Die Rechte und Pflichten im Betreuungsverhältnis werden zu Beginn der Förderung in einer Betreuungsvereinbarung gemäß den Empfehlungen der DFG und der GRADE (Education Agreement) festgelegt, wobei die StipendiatInnen den von der Goethe-Universität beschlossenen Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis vom 18. Mai 2005 verpflichtet sind.

Neben den informellen Begegnungen im Rahmen des Kolleg-Programms begleiten die BetreuerInnen die Arbeit der StipendiatInnen durch mindestens alle zwei Monate stattfindende Betreuungsgespräche. Darin werden Konzeption und Fortschritt der Promotionsvorhaben sowie auftretende Probleme besprochen. Die StipendiatInnen halten die Ergebnisse der Betreuungsgespräche in Meeting Protocols fest, die von den BetreuerInnen gegengelesen werden, wodurch eine gelungene Kommunikation auf beiden Seiten gesichert wird. Gegen Ende der Förderzeit sind verstärkt die Karriereplanung und der Berufseinstieg zu thematisieren.

Verpflichtend für die StipendiatInnen ist die regelmäßige Dokumentation ihres Promotionsvorhabens in Form von Promotionslogbüchern. Diese dokumentieren, ähnlich einem Portfolio, alle Aktivitäten der StipendiatInnen sowie den Fortschritt ihrer Forschungsarbeiten. Sie werden jeweils im Rahmen der halbjährlich stattfindenden internen Kolloquien von den betreuenden ProfessorInnen konsultiert und stellen somit ein wirksames Instrument zur Fortschrittskontrolle wie auch zur kontinuierlichen Qualitätssicherung im GRK gemäß den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis dar.

Die internen Kolloquien öffnen zudem einen Raum zur wechselseitigen Begutachtung der laufenden Projekte. Neben den kolleginternen ProfessorInnen hilft auch die Expertise der anwesenden GastprofessorInnen sowie weiterer eingeladener FachwissenschaftlerInnen, den Fortschritt der Promotionsvorhaben kritisch einzuschätzen und zugleich Möglichkeiten der Qualitätssteigerung zu eruieren.

In den DOC-AGs und den von ihnen organisierten Workshops stehen zusätzliche Potentiale zur wechselseitigen Begutachtung bei gleichzeitigem intensiven Gedanken- und Ideenaustausch zur Verfügung. Zudem regen besonders die DOC-AGs die StipendiatInnen zur wissenschaftlichen Selbständigkeit an. Neben den Summer Schools, den Winterblockseminaren und den Öffentlichen Workshops am Ende der Förderzeit erlaubt gerade diese Form der selbstorganisierten Wissensarbeit den Aufbau, die Erprobung und Nutzung eigener ExpertInnennetzwerke. Die jetzt schon vorhandene Einbindung der antragsstellenden ProfessorInnen in internationale, interdisziplinäre, interkulturelle und interreligiöse Netzwerke garantiert, dass den betreuten StipendiatInnen ein breites Spektrum vielfältiger Möglichkeiten der selbständigen Gestaltung und Mitwirkung geboten wird.

Ausländischen StipendiatInnen und Post-Docs stehen neben der Unterstützung seitens der betreuenden ProfessorInnen im GRK auch die Strukturen des International Office der Goethe-Universität sowie die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützten Angebote der GRADE offen (Deutschkurse, Hilfe zur Überwindung sprachlicher Schwierigkeiten im Promotionsprojekt (Doctoral Assistance), Buddy-Programm, Hilfe bei der Wohnungssuche, Unterstützung bei Ämtergängen, Orientierung im deutschen Universitätssystem etc.).