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KONTAKT

 

Sprecher des GRK:
Prof. Dr. Markus Wriedt

Prof. Dr. Thomas M. Schmidt


Koordination:

Dr. Eva Bucher

Corinna Sonntag


Anschrift:

Goethe-Universität Frankfurt

GRK Theologie als Wissenschaft
IG-Farben-Haus (FB 06)

PA-Gebäude, Hauspostfach 25

Norbert-Wollheim-Platz 1
60629 Frankfurt am Main

 

Hier finden Sie uns:
Campus Westend
IKB-Gebäude
Eschersheimer Landstraße 121
60322 Frankfurt am Main
1. OG, Raum 1560 

 

Dr. E. Bucher: 069 798 33388

C. Sonntag: 069 798 33366

Sprechzeiten:

Di 11-13 Uhr

Do 11-13 Uhr

Facebook-Seite des GRK






Sercan Üstündağ
(Sprecher der Kollegiat*Innen)

Goethe-Universität
GRK 1728 Theologie als Wissenschaft
Hauspostfach 47
Norbert-Wollheim-Platz 1
60329 Frankfurt am Main

Akademischer Werdegang

Seit 04/2018 Doktorand des DFG-Graduiertenkollegs 1728 „Theologie als Wissenschaft“
SS 2018  Master of Arts: Johann von Goethe Universität Frankfurt – Islamische Studien; Abschlussarbeit: „Wort und Bedeutung im Koran. Eine pragmatische Untersuchung der ʿāmm-ḫāṣṣ-Debatten“
WS 2016/17 Auslandsstudium der Islamischen Theologie an der Marmara Universität, Istanbul
SS 2016 Bachelor of Arts: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – Islamwissenschaft und Semitistik; Abschlussarbeit: „Die argumentative Einbettung der medinischen Adamsgeschichte. Politisierung einer neutralen Sure?“

Beruflicher Werdegang 

Seit 02/2018 Vorsitzender der GEFIS e.V. (Gesellschaft zur Förderung der Islamstudien)
Seit WS 2017/18 Lehrperson für die Fachsprache Osmanisch am Institut für Studien und Kultur der Religion des Islam 
SS 2016-SS 2018 Studentische Hilfskraft am Institut für Studien und Kultur der Religion des Islam
01/2016-05/2016 Mentee bei „Hessische Muslime für Demokratie und Vielfalt“
04/2015-03/2016 Nebenberuflicher Kursleiter für die Fremdsprache Türkisch an der Volkshochschule Offenbach 
SS 2014 – SS 2015 Studentische Hilfskraft in der Bibliothek des Institutes für Islamwissenschaft 

Auslandserfahrungen

02/2017–05/2017 Sprachaufenthalt in Ägypten
07/2012-04/2013 Forschungsaufenthalt in Ägypten
08/201109/2011 Sprachaufenthalt in Ägypten

 

Promotionsprojekt:

„Vieldeutigkeit im Koran und die Ambiguitätstoleranz in seiner Auslegung. Idealfall oder Resignation?“

Das Ziel dieses Dissertationsvorhabens ist es, Gründe für die Vieldeutigkeit des Korans aufzuarbeiten. Dabei gilt es den Charakter des Korans hervorzuheben und den durch die Verschriftlichung des Korans entstandenen Wandel in der Herangehensweise darzulegen. Dementsprechend ist die zweite Generation nach dem Ableben des Propheten Muhammad von großem Interesse, da sie die erste Generation war, die die koranische Botschaft als Text vorliegen hatte. Inwiefern und ob sich ihr Verständnis von dem der Ersthörer-Gemeinde unterschied, wird unter anderem Gegenstand der Forschung sein. Das Hauptaugenmerk jedoch wird auf der Frage liegen, inwiefern das koranische Idiom – durch die Verschriftlichung – die Vieldeutigkeit begünstigt hat. Der Verlust prosidischer und pralinguistischer Merkmale durch die Verschriftlichung und der nicht angeführte Bezugsrahmen forcieren den Leser des Korans zu einem Verstehprozess, der den Abschied von Oberflächenstruktur hin zur Tiefenstruktur notwendig gemacht hat. Welcher Stellenwert bleibt somit der literalen Gegebenheit des Korans erhalten und inwiefern ist es dem Rezipienten des Korans möglich, stark-sprachepistemologisch an den Text heranzugehen? Diese Frage umschließt unumgänglich die Frage nach der Universalität der koranischen Offenbarung. Ob unter diesen Umständen das Entstehen einer Meinungsvielfalt einer Ambiguitätstoleranz gleichkäme oder vielmehr einer Resignation gegenüber des verschriftlichten, jedoch mündlich charakterisierten (?) Koran gleichkäme, bleibt eine Frage, der nachgegangen werden soll.