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Prof. Dr. Anthony T. Grafton

Vom 23.-25. Januar 2017 fand die 5. Dagmar-Westberg-Vorlesung statt. Prof. Anthony T. Grafton sprach an drei Abenden zum Thema „Early Christianity in Early Modern Europe: Religion and Scholarship“. Am ersten Abend präsentierte er mit vielen Bildern und Anekdoten seinen Vortrag "Judaizing the Last Supper". Der zweite Abend stand unter dem Schwerpunkt "Reading the Witnesses" und am letzten Abend las Grafton zu "Finding the First Christians".

Grafton2Zusätzlich hat er ein Kolloquium zum Thema „Christianity, Antiquarianism and the Sense of Past“ am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg abgehalten.

Grafton ist ein renommierter amerikanischer Historiker und derzeit Henry Putnam University Professor an der Princeton University sowie korrespondierendes Mitglied der British Academy. Bekanntheit hat Grafton durch seine Studien zur klassischen Tradition von der Renaissance bis zum 18. Jahrhundert und zur Geschichte der Geschichtsschreibung erlangt. Zu seinen zahlreichen Büchern zählt eine profunde Studie der Gelehrsamkeit des herausragendsten Philologen der Spätrenaissance, Joseph Justus Scaliger, und in jüngster Zeit Studien zu dem Astrologen Girolamo Cardano (1999) und zu Leo Battista Alberti (2000). Sein originellstes und zugleich zugänglichstes Werk ist Die tragischen Ursprünge der deutschen Fußnote, eine Fallstudie zur Geschichte der Geschichtsschreibung von unten. Darüber hinaus schreibt Grafton Beiträge zu den verschiedenartigsten Themen für The New YorkerThe New Republic und die New York Review of Books.