Home
deutsch english

KONTAKT

 

Sprecher des GRK:
Prof. Dr. Markus Wriedt

Prof. Dr. Thomas M. Schmidt


Koordinatorinnen:

Corinna Sonntag

Dr. Carmen Nols


Anschrift:

Goethe-Universität Frankfurt

GRK Theologie als Wissenschaft
IG-Farben-Haus (FB 06)

Hauspostfach 47

Norbert-Wollheim-Platz 1

60629 Frankfurt am Main

 

Hier finden Sie uns:
Campus Westend
IG-Farben-Haus, Hauptgebäude
Souterrain, Raum 0.153 
C. Nols: 069 798 33343

C. Sonntag: 069 798 33366

Facebook-Seite des GRK






Workshop „Natur – Gnade – Freiheit“

Unter dem Titel „Natur – Gnade – Freiheit“ trafen sich vom 16. bis 18. März Wissenschaftler und Nachwuchswissenschaftler aus Mainz, Jena und Düsseldorf an der Universität Mainz zu einem Workshop, organisiert von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Arbeitsbereichs Mittelalterliche Philosophie des Philosophischen Seminars Mainz.

An drei Tagen gingen die Teilnehmer in gemeinsamer Lektüre und Diskussion ihrem gemeinsamen Interesse an der Philosophie des lateinisch-sprachigen Hochmittelalters nach. Der Fokus lag dabei auf der Lektüre und Erörterung der Werke von Autoren des 13. und 14. Jahrhunderts. Ein Vortrag von Professor Matthias Perkams (Jena) zur Vermittlung von Universalismus und Partikularismus im ethischen Denken des Thomas von Aquin leitete den Workshop am Mittwoch ein und war von einer lebhaften Erörterung des Gehörten und einer vertiefenden Lektüre der einschlägigen Passagen aus dem thomanischen Werk gefolgt.

Der Donnerstag war dem Studium des „radikalen“ Voluntarismus des Gonsalvus Hispanus und dessen Rezeption bei Meister Eckhart gewidmet. Am Freitag stellte Professor Christoph Kann (Düsseldorf) unter dem Titel „Wahrheitserkenntnis und Anti-Skeptizismus bei Heinrich von Gent“ sein laufendes Übersetzungsprojekt zur heinrichschen Summa Quaestionum Ordinarium vor. Neben den sehr interessanten Vorträgen und der intensiven Lektürearbeit war zudem Gelegenheit zur Präsentation von zwei Promotionsprojekten: Aurelia Maruggi (Jena) sprach über die Bedeutung des Eustratios von Nikaia für die Aristotelesrezeption des 13. Jahrhunderts. Über seine Forschungsarbeit zur Naturphilosophie des Heinrich von Gent sprach Julian Joachim (Mainz).

Für die Teilnehmer des Workshops waren diese drei Tage eine willkommene Gelegenheit des Austauschs zum gemeinsamen Forschungsinteresse an der Philosophie des Mittelalters sowie der intensiven gemeinsamen Lektüre und Diskussion, die für alle Anregung und Motivation war.

(Edith Broggio)