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KONTAKT

 

Sprecher des GRK:
Prof. Dr. Markus Wriedt

Prof. Dr. Thomas M. Schmidt


Koordinatorinnen:

Corinna Sonntag

Dr. Carmen Nols


Anschrift:

Goethe-Universität Frankfurt

GRK Theologie als Wissenschaft
IG-Farben-Haus (FB 06)

Hauspostfach 47

Norbert-Wollheim-Platz 1

60629 Frankfurt am Main

 

Hier finden Sie uns:
Campus Westend
IG-Farben-Haus, Hauptgebäude
Souterrain, Raum 0.153 
C. Nols: 069 798 33343

C. Sonntag: 069 798 33366

Facebook-Seite des GRK






Tabea Kraaz
(Sprecherin der StipendiatInnen, Mitglied der DocAG Methode, Interpretation, Rechtfertigung – Religion in der Moderne)

Goethe-Universität Frankfurt
GRK Theologie als Wissenschaft
IG-Farben-Haus (FB 06)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60629 Frankfurt

Akademischer Werdegang 

10/2014 - 04/2015 Studium an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Islamische Studien
10/2014 Studienabschluss mit dem Kirchlichen Examen bzw. Theologisches Diplom;
Thema der Examensarbeit: „Die Verbindung von christlicher Lebensdeutung und theologisch-hermeneutischer Theorie anhand I.U. Dalferth“
10/2011 - 11/2014 Studium an der Philipps-Universität Marburg in Theologie auf Pfarramt
10/2008 - 11/2011 Studium an der Georg-August-Universität Göttingen in Theologie auf Pfarramt

Beruflicher Werdegang 

Seit 04/2015 Stipendiatin des DFG-Graduiertenkollegs 1728 „Theologie als Wissenschaft“
10/2012 - 07/2014 Studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Maier (Fachgebiet Altes Testament, Philipps-Universität Marburg)

Promotionsprojekt:

„Luthers Glaubenswelt(en)“

Angesichts des anstehenden Lutherjahrs 2017 und einer bestimmten Tendenz im Protestantismus, Martin Luther als Kronzeugen unabänderlicher Wahrheiten zu gebrauchen, stellt sich der Wissenschaft die Aufgabe einer kritischen Evaluation. Mithilfe kulturwissenschaftlicher Analyse kann dem ein Bild von Luther als Glaubenslehrer und Gelehrter gegenübergestellt werden, der seinem Publikum literarisch den Zugang zu Glaubenswelten eröffnet hat, woraus die Erschließung der soteriologischen Dimension der Wirklichkeit als sie strukturierende Gesetzmäßigkeit erfolgte. Auch wenn diese Glaubenswelten ihrem textimmanenten Anspruch nach unter dem Maßstab der Faktualität konstruiert sind, weisen sie im Kontext des 21. Jahrhunderts aufgrund der Verschiebung des Leser-Autor-Kontraktes durchaus fiktionale Elemente auf. Meine Arbeit leistet einen Beitrag zu einer Luther-Rezeption in einer säkularisierten Gesellschaft unter Differenzierung der Sprachspiele von Wissenschaft und Glaube.