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Prof. Dr. Michael Rosenthal

RosenthalDie Forschungsgebiete von Prof. Michael Rosenthal erstrecken sich auf die Geschichte der Philosophie in der Frühen Moderne, angewandte Ethik, politische Philosophie und moderne jüdische Philosophie sowie die zeitgenössische französische Philosophie. Momentan konzentriert sich seine Forschung auf die Philosophie von Baruch Spinoza. Das Thema seines Projektes lautet: „Spinoza's Republic: Politics, Religion, and Toleration“. Seine These lautet, dass Spinozas politische Theorie zusammen mit seiner Idee von Religion einen Toleranzbegriff unterstützen, in welchem Religion toleriert wird, sofern sie die politische Stabilität nicht gefährdet.

Michael A. Rosenthal ist an der University of Washington Professor an der philosophischen Fakultät, deren Direktor er auch ist. Außerdem unterrichtet er dort im Stroum Jewish Studies Program. Er erhielt seinen B.A. an der Stanford University und sowohl seinen M.A. als auch sein Promotionsdiplom im Fach Philosophie an der University of Chicago.

Ausgewählte Publikationen: „Politics and Ethics in Spinoza: The Problem of Normativity“, in: Essays on Spinoza’s Ethical Theory, ed. with Matt Kisner and Andrew Youpa, Oxford: Oxford University Press 2014, pp. 85-101; „Art and Politics of the Desert: German Exiles in California and the Biblical Bilderverbot“, in: New German Critique, Issue 118, Volume 40, Number 1(Winter 2013), pp. 43-64; „Spinoza“, in: Routledge Companion to the Philosophy of Religion, revised second edition, ed. by Chad Meister and Paul Copan, London: Routledge 2013, pp. 150-160; (ed. with Yitzhak Y. Melamed), Spinoza’s 'Theological-Political Treatise': A Critical Guide, Cambridge: Cambridge University Press 2010.

 

Vom 26.6.2014 bis zum 4.8.2014 war Prof. Michael Rosenthal Gast des Graduiertenkollegs „Theologie als Wissenschaft“.

(Ottfried Fraisse)